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Partikelköder – Angel Köder

Karpfen lieben Partikelköder, besonders Hartmais ist als Partikel besonders beliebt. Wer mit Dosenmais angelt kennt das Ganze: Kaum ist der Partikel-Köder im Wasser gelandet, beginnt die Pose zu zittern, zu wandern, abzutauchen usw. Doch nach dem Anhieb zappelt nicht etwa ein Karpfen und biegt die Rute krumm, sondern ein kleiner Weißfisch hat sich festgebissen.

Hartmais

Dosenmais wird nicht nur von großen, sondern sehr oft auch von kleinen Fischen genommen, nicht nur von Karpfen, sondern auch von Güstern, Rotaugen, Rotfedern, Brassen und vielen anderen.


Ist mit Mais also kein gezieltes Karpfenangeln möglich, wenigstens nicht in Gewässern mit größerem Weißfischbestand? Doch, aber Mais ist nicht gleich Mais. Du brauchst eine andere Variante dieses Köders, zum Karpfenangeln brauchst Du Hartmais. Dessen Körner sind größer, härter und werden vor allem von Karpfen, nicht aber von kleinen Weißfischen genommen.

Angelfertigen Hartmais gibt´s nicht im Supermarkt, aber Du kannst ihn mit wenig Aufwand selbst zubereiten. Wir machen das immer direkt am Wasser, da wir dort ja auch einen Gaskocher mit dabei haben und keinen unnötigen Ärger mit der Frau produzieren wollen. Denn das Kochen von Hartmais bringt eine gewisse Geruchsbelästigung mit sich.

  1. Der Topf in dem der Mais gekocht werden soll, wird nur zur Hälfte gefüllt, sonst quillt der Mais später über.
  2. Jetzt kommt Wasser dazu. Manche Angler weichen den Mais vor dem Kochen 24 Stunden ein. Das bringt den Vorteil, dass er nicht so leicht platzt.
  3. Zucker, ist ein kleines Geheimnis, wir geben jedem Topf einen Esslöffel Zucker hinzu, in dem Wissen, das Karpfen Schleckermäuler sind.
  4. Nun anfangen den Mais aufzukochen, am besten über mehrere Stunden. Über Nacht lässt man den gekochten Mais bei geschlossenem Topf im Wasser abkühlen und quellen.
  5. Der aufgekochte Mais ist dann später fast doppelt so groß wie der ungekochte.
  6. Mindestens 4 Maiskörner am Haar anbieten, das minimiert das „Weißfisch-Risiko“.

Welche Partikel kommen neben Mais in Frage?

Kichererbsen

Kichererbsen

Kichererbsen sind groß, schwer und fängig.

Kichererbsen sind mit zwei bis drei EUR pro Pfund etwas teurer als Mais, aber immer noch so erschwinglich, dass kein Karpfenangler am Hungertuch nagen müsste. Man bekommt sie in türkischen Lebensmittelgeschäften oder beim Angelgeräte Händler. Sie sind recht groß und schwer, lassen sich auf größere Entfernungen anfüttern. Außerdem sind sie leicht zu färben und nehmen Lockstoffe gut auf.

Zubereitung: Vor dem Kochen 24 Stunden einweichen. Danach müssen die Erbsen aufgekocht werden, damit sie im Wasser nicht weiterquellen. Übrigens auch zum selber essen geeignet.

Maple Peas

Maple Peas

Maple Peas werden beim Gären süß

Diese kleinen, braunen Ahorn-Samen gehören zu den erfolgreichsten Partikeln überhaupt. Der englische Karpfenprofi Rod Hutchinson hat damit schon Tausende von Groß-Karpfen gefangen. Die Maple Peas kannst Du bei spezialisierten Fachhändlern bekommen.

Zubereitung: Maples werden nur zwölf Stunden eingeweicht und dann aufgekocht wie Kichererbsen. Nach dem Kochen sollte man die Köder noch zwei bis drei Tage gären lassen. Durch die Gärung wird Zucker frei gesetzt, das schmeckt den Karpfen. Mann kann auch, wie bei anderen Partikeln während des Kochens schon ein wenig Zucker hinzu geben.

Tigernüsse

Tigernüsse

Tigernüsse fangen erst nach langem Anfüttern

Tigernüsse haben in den 1990er Jahren durch ihre Fängigkeit für viel Aufsehen gesorgt. Sie sind extrem hart und schrecken so Kleinfische ab. Allerdings kann es eine Weile dauern, bis der Karpfen die Tigernüsse als Nahrung akzeptiert. Deshalb muss längere Zeit angefüttert werden. Nachteil: Sie sind sehr teuer und nur in wenigen Angelgeschäften erhältlich. Bei den Tigernüssen muss man auf die Qualität achten. Das Kilo liegt zwischen 1,80 EUR und bei den hochwertigen schon mal über 3 EUR.
Zubereitung: Mindestens 48 Stunden quellen lassen, dann 40 Minuten kochen.

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Erdnüsse

Erdnüsse

Erdnüsse muss man gut durchkochen.

Ein äußerst fängiger Köder, der allerdings umstritten ist, weil er den Fischen angeblich Verdauungsprobleme bereitet. Wenn die Erdnüsse aber richtig durchgekocht sind, haben die Karpfen keine Schwierigkeiten. An Erdnüsse gewöhnen sich die Fische schnell, drei Tage Anfüttern reichen aus. Diesen Köder bekommt man im türkischen Lebensmittelgeschäft oder im Angelladen, eher dort die auf Karpfenangler spezialisiert sind.

Zubereitung: Mindestens 18 Stunden aufquellen lassen, danach 20 bis 30 Minuten aufkochen.

Bohnen

Kidney Bohnen

Kidney Bohnen: lange eingeweicht, kurz gekocht

Auch verschiedene Bohnenarten, zum Beispiel Weiße Bohnen oder Kidney-Bohnen, sind äußerst fängige Köder für Karpfen. Kidney-Bohnen müssen immer gekocht verwendet werden, weil sie sonst giftig sind.

Zubereitung: Kidney- und Weiße Bohnen werden mindestens einen Tag in Wasser eingeweicht, dann etwa 30 Minuten gekocht. Die haben die richtige Konsistenz, wenn man sie ohne Mühe auf den Haken ziehen kann.

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