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Boilies – welche fangen am besten?

Boilies

Das Boiliefischen wurde um 1975 in England erfunden (Boilies gehören zu Baits) und hat seit dem immer mehr an Popularität gewonnen. Der Engländer Fred Wilton erfand die runden Zauberkugeln, wie sie damals in England, wegen der grandiosen Fänge die man seinetwegen verzeichnen konnte, genannt wurden. Das Fischen mit dem Boilie ist sozusagen eine Revolution der herkömmlichen Grundfischerei. Da der Karpfen seine Nahrung meist am Grund aufnimmt wird beim Boiliefischen nur am Grund gefischt.

Die besten Boilies basieren auf Teig und Proteinen

Ein Boilie ist ein runder, auf Teig basierender, Proteinköder der im Vergleich zu anderen Ködern sehr hart ist und somit fast ausschließlich vom Karpfen gefressen wird. Fänge von über 60 Pfund sind bekannt.

Boilies kochen wie lange?

Der Name stammt von dem englischen Wort „to boil (kochen)“ ab, da die Boilies nach dem Rollen (Rundformen) für ca. 3 Minuten gekocht werden. Nach dem kochen werden die Boilies getrocknet und erhalten somit ihre Härte. Für einen Karpfen ist es kein Problem einen noch so harten Köder zu fressen, da er diese mit seinen Schlundzähnen mit Leichtigkeit zermahlen kann. Für jeden anderen Fisch stellt diese Härte jedoch eine große Hürde dar, was dazu führt dass der Köder verachtet wird.Boilies gibt es in Größen von 5mm – 40mm Durchmesser, wobei der Standart bei 20mm liegt. Man kann Boilies in jeder nur erdenklichen Geschmacksrichtung kaufen: von Anis, über Monstercrab und Squid Octopus, zu Zimt. Allerdings ist die Boiliefischerei keine Geld sparende Angelegenheit, da ein Kilo Hochwertiger Boilies ca. 10 Euro kostet.

Boilie Bohrer

Was genau sind Boilies?

Der Hauptköder ist zwar noch das Boilie jedoch wird immer mehr mit Partikelköder wie Hartmais, Hanf, Tigernüssen, Erdnüssen, usw… gefischt.Der Hanf wird zum Beispiel oft eingesetzt um die Fische über einenn längeren Zeitraum am Futterplatz zu halten, da sich die sehr kleinen braunen Körner schnell mit dem Boden verbinden und die Fische somit länger nach ihrem Futter suchen müssen. Man muss allerdings dazu sagen, dass die richtig großen selten auf Mais oder andere Partikel gefangen werden. Eine Ausnahme ist hierbei die Tigernuss die in den meisten Gewässern wie eine Bombe einschlägt, wenn die Fische sie erst einmal als Nahrung akzeptiert haben. Auch wird sehr häufig mit Futterpellets gearbeitet welche sich vergleichsweise schnell auflösen und somit intensiver duften.

Mit Boilies anfüttern

Da auch der Karpfen ein Gewöhnungstier ist, wird der Fisch beim Boiliefischen an einen bestimmten Platz gewöhnt. Das geschieht in dem die Fische regelmäßig gefüttert werden und sich somit an das Futter (Baits) und den Platz an dem es eingebracht wird gewöhnen. Je länger man einen Platz anfüttert desto besser sind die Chancen auf einen guten Fisch. Das Futter wird meist mit Hilfsmitteln wie Boilierohr, Futterschleuder oder Boot ausgebracht, da man beim Boiliefischen nicht selten auf Distanzen von 100 Metern oder mehr fischt. Ein Boilierohr ist ein Utensil mit welchem man Boilies auf Distanzen bis zu 150 Metern werfen kann.Mit Boot ist entweder ein normales Ruderboot oder ein ferngesteuertes Futterboot gemeint, mit welchem man das Futter wie auch den Köder auslegen kann. Bestimmte Taktiken beim anfüttern sind natürlich immer von hoher Bedeutung, da man gut auf Wind, Wetter, Temperatur, Jahreszeit, usw….acht geben muss.

Im Winter wird zum Beispiel wenig (200 gramm pro Tag) aber lange (ab 7 Tagen) gefüttert, da die Fische ihren Kreislauf ab einer bestimmten Temperatur auf ein Minimum absenken und somit nicht mehr so aktiv sind und nur noch das nötigste Fressen. Im Sommer dagegen macht man oft keinen Fehler wenn man 10 Kilo Futter auf einmal in den See wirft, da die Fische sich jetzt richtig die Bäuche voll schlagen.

Partikel und Boilies beim Füttern mischen

Mit Partikeln zu Füttern ist zum Beispiel eine sehr preisgünstige Methode um die Fische an den Platz zu locken, denn man kann ohne schlechtes gewissen einfach mal 15 Kilo füttern ohne gleich hungern zu müssen. Man sollte als gewissenhafter Boiliefischer allerdings darauf achten, dass die Fische mit einer so großen Menge an Futter auch zurechtkommen. Dass heißt, dass man sich über den Fischbestand, die Fresslaune der Fische und den gefütterten Spot im Klaren sein muss. Denn wenn Beispielsweise 15 Kilo Hartmais und 5 Kilo Boilies auf dem Gewässergrund liegen und von keinem Fisch beachtet werden, führt das zu einer Eutrophierung des Gewässers. Das bedeutet, dass das Gewässer irgendwann viel zu Nährstoffreich ist was die Folgen hat, dass die unnatürliche Nahrung (Mais, Boilies, usw…) das Gewässer extrem übersäuert.

Der Name Boilies kommt wie viele Begriffe beim Karpfenangeln aus England

Boilie, Haarvorfach, Selbsthakmethode: Wer hat sich diese Finessen des Angelns auf Karpfen eigentlich ausgedacht? Warum fallen Großkarpfen darauf herein? Das Karpfenangeln mit harten Kugeln begann in Deutschland Mitte der 1980-er Jahre. Eine Revolution wurde losgetreten.

Manchmal tobt eine Revolution einfach los und hinterher weiß eigentlich keiner mehr, wer den ersten Stein geworfen hat. Nicht so bei der Revolution des Karpfenangelns in Deutschland. Die Chefredakteure des Angelmagazins Blinker sind er Meinung, sie hätten den Stein damals ins Rollen gebracht. Wir können es nicht widerlegen. Aber ich, als Autor dieser Zeilen, weiß, dass mein Großvater Erich bereits in den 1970-er Jahren sehr sehr harten Angelteig herstellte und diesen ganz oben am langen Schenkel des Hakens als feste runde Kugel den Fischen anbot.

Bis dahin fischten wir wie immer, mit Teig, mit Mais oder mit Kartoffeln auf Karpfen. Fische die die 10 Pfund Grenze überschreiten werden bejubelt. Bei Fischen um die 20 Pfund, kommt die heimische Zeitung für ein Foto vorbei. Experten werden aufmerksam. Hätte damals jemand behauptet, dass diese Fische bald in großer Menge gefangen werden können, mit einer gekochten Kugel aus England. Man hätte ihm den Vogel gezeigt.

Was stimmt, ist, dass der Blinker als erste Angelzeitung über die Wunderkugel und die damit verbundenen Super-Fänge und schwere Karpfen berichtet, und zwar sehr ausführlich.

Auch für mich war der Karpfen und zwar der schwere Karpfen immer eine besondere Herausforderung, sodass ich bereits seit den 1970-er Jahren ausschließlich auf diesen Fisch konzentriert war. Dieser Fisch war unberechenbar und nur so genannte Spezialisten konnten die schweren Brocken fangen. Ich wollte dazu gehören und ich gehörte dann einfach dazu. Kaum gab es Fische unter 20 Pfund.

Die Geheimnisse der Boilies

Damals steckten hinter der Karpfen Revolution zwei Geheimnisse. Die erste ist die Härte des Köders. Lange Jahre hieß es: „Je weicher ein Karpfenköder, desto besser!“ Doch dann passierte einem Anfänger in England ein Missgeschick. Der Unglücksrabe hieß Lennie Middleton wollte sich Knödel fürs Karpfenangeln kochen. Doch er war unkonzentriert und ließ die Kugeln zu lange kochen, damit waren sie zu hart für den Haken. Er ließ die Spitze des Haken heraus schauen, dies galt damals als Todsünde beim Angeln auf Karpfen. Aber Lennie fing und fing und fing, nur schwere Karpfen.

Wie kam es, dass die harten Knödel besonders gut fingen? Offenbar brachten sie vor allem beim Anfüttern einen entscheidenden Vorteil. Sie waren zu hart für die hungrigen Mäuler der massenhaft vorhandenen Weißfische. Der Tisch war nur für große Fische gedeckt. Je größer der Boilie, desto größer der Karpfen. Konnte man tatsächlich damals sagen.

Die richtige Mischung macht den Boilie

Es war klug von den Fischen, sich diesen Köder, wenn schon nicht auf der Zunge, so doch im Schlund zergehen zu lassen. Der Angler servierte eine nahrhafte Delikatesse. Der Karpfen bekam nicht wie früher billiges Brötchenmehl, sondern hochwertige Proteinmischungen. Der Karpfen brauchte schon immer massenhaft Energie, jetzt bekam er sie. Große Karpfen suchten fortan nur noch nach den großen proteinhaltigen Kugeln. Dadurch wuchsen die Karpfen auch viel schneller als früher und werden seitdem auch schwerer.

Doch so wichtig die Zusammensetzung der Boilies auch sein mag, das wahre zweite Geheimnis der Karpfen-Revolution ist ein anderes. Die neue Montage, die neuartigen Rigs. Experten machten sich nun Gedanken, wie man diesen super fängigen harten Köder am besten am oder in der Nähe des Hakens anbieten sollte. Haken in Bolie ist zum Scheitern verurteilt, da Boilie zu hart. Der Haken musste frei liegen, das war jetzt klar.

Die beste Selbsthakmethode mit Boilies

Den Haken weit aus dem Köder ragen zu lassen, war ein Weg des Anköderns. Aber es war noch nicht perfekt. Man suchte nach einer Montage, die feiner und raffinierter war. Schließlich entstand eine Idee: Wie wäre es, den Köder nicht mehr direkt am Haken anzubieten, sondern an einem Schnurstück, das mit dem Haken verbunden ist, einem „Haar“ (-Vorfach)? So würde der Karpfen zunächst nur den Köder ins Maul nehmen und vom Haken nichts spüren. Erst beim Einsaugen des Köders flutschte ihm der Haken nachträglich ins Maul.

Heute ist das Alltag für jeden Carphunter. Damals war dies alles nicht vorstellbar und für geistig nicht flexible Karpfenangler undenkbar diese Methode anzuwenden. Ein weiterer Geniestreich war notwendig um die Sache rund zu machen. Das „Festblei“ wurde „erfunden“, damit der Karpfen sich selbst hakt und den Haken nicht wieder ausspucken kann. Ein Blei, das auf der Schnur fixiert oder dessen  Schnurdurchlauf durch einen Stopper blockiert wird. Wieder ein herber Vorstoß gegen alle Regeln der Karpfenkunst! Eigentlich soll ein Grundblei beim Biss möglichst reibungslos die Schnur freigeben. Der Angler sieht den Biss, schlägt an und der Fisch hängt. Das Festblei funktioniert umgekehrt. Nicht der Angler setzt den Anhieb, sonder der Fisch hakt sich selbst. Deshalb heißt das Ganze auch „Selbsthakmethode“.

Der Karpfen hakt sich selbt beim Bolieangeln

Was passiert beim Biss? Der Karpfen ist misstrauisch. Er verschlingt einen Köder nicht einfach. Er saugt ihn ein, er spuckt ihn aus, er prüft ihn eine ganze Weile. Oft lässt er danach wieder von ihm ab. Beim Angeln mit Festblei wird diese Vorsicht dem Fisch zum Verhängnis: Wenn er den Köder testet und auszuspucken versucht, spürt er den spitzen Haken und rast erschrocken davon. Bei dieser Flucht treibt er sich den Haken endgültig ist Maul, denner schwimmt gegen das Gewicht des Festbleis. In diesem Moment nimmt der Angler einen Run wahr, ein zügiges Abziehen der Schnur. Er muss die Rute nur noch anheben – schon beginnt der Drill.

Das Karpfenangeln mit Bolie, Haar und Festblei ist jedem in Fleisch und Blut übergegangen. Es wird aber nicht nur mit Boilies praktiziert, sondern auch mit so genannten Partikel Ködern, wie Hartmais, Kichererbsen oder Tigernüssen. Die Selbsthak-Methode ist typisch für das moderne Karpfenangeln.

30 Jahre ist es heute im Jahr 2015 her, dass Boilies in Deutschland ihren Siegeszug begonnen haben. Wir mit Haar und Festblei auf Karpfen fischen. Mir ist es egal, mir gefällt jede Methode, Hauptsache der Fisch ist schön, schnell, gesund und ein guter Kämpfer beim Drill.

Angeln, besonders das Karpfenangeln soll Dir als Angler viel Freude bringen. Und ich kann Dir garantieren, je mehr Du fängst, desto mehr Freude wirst Du beim und am Angeln auf Karpfen haben.

Boilies die wirklich fangen – gibt´s das? Boilies kaufen aber wo?

Wenn Du mehr als andere fangen willst, dann versichere Dich, dass Du mit den besten Boilies fischen musst, die es gibt. Inzwischen gibt es eine solche Vielzahl von Anbietern für Boilies, dass man schon kaum mehr zählen kann. Doch nur wenige stellen eine ausgezeichnete Qualität her.


Wir haben fast alle auf dem Markt befindlichen Boilies getestet und eines haben wir festgestellt: -JA, es gibt den SUPER Boilie der immer und überall fängt, aber dazu später mehr. Wir Carphunter sind wie jeder andere Verbraucher auch, wir vertrauen, meist blind, der Werbung. So ist es auch bei den Boilies, wer die beste Werbung macht, die schönste und auffälligste Verpackung hat, was „richtig abgefahrenes“ anbietet, der verkauft auch seine Produkte. Nur ob man damit auch am Wasser etwas fängt, sei dahin gestellt. Aber wir wollen Euch hier auch nicht langweilen oder verwirren, mit all den technischen Aspekten der Boilieproduktion, wir wollen hier einmal auf unsere eigenen Produkte eingehen. Mit unseren Boilies wurden Rekordfische gefangen und deutsche Rekorde gebrochen.

Zur Produktion verwenden wir ausschließlich beste tierische und pflanzliche Mehle, hochwertige Auszüge, geheime Extrakte, frische Kräuter, super frische Eier. Unsere Boilies sind sehr schnell und absolut leicht verdaulich. Wir arbeiten ohne so genannte „Verdicker“ oder „Festiger“ die die Boilies sehr hart und damit lange haltbar machen. Unsere Boilies halten ca. 24 Stunden mit einer sehr hohen Lockwirkung. Alle unsere Boilies sind absolut  frei von künstlichen Konservierungsstoffen, Farbstoffen oder künstlichen Aromastoffen!

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